Manchmal erschreck ich mich selbst vor mir...

Ich hab festgestellt, dass ich in manchen Dingen genauso geworden bin, wie ich nie sein wollte, bzw. wie ich es früher (und eigentlich auch heute noch) an anderen gehasst habe.

Ich bin durchaus in der Lage eine richtige Zicke zu sein / zu werden; ich lästere teilweise sogar ohne "vorgehaltene Hand" über Leute die ich nicht leiden kann (wenigstens das hab ich mir behalten, dass ich Leute, die ich gern mag aus solchen Sachen raus halt und mich dann auch verzieh, wenn andere über diese Leute lästern); ich achte doch oft sehr auf mein Erscheinungsbild (was mir früher oft völlig egal war)...

Auch hab ich irgendwie teilweise verlernt, einfach mein Leben zu leben, mein Ding durchzuziehn , ohne mich von anderen beeinflussen / lenken zu lassen oder mich nach diesen zu richten. Wobei ich da schon wieder auf dem Weg der Besserung befinde, wie mir die letzten Tage gezeigt haben!

Und wo is meine "Chamälion-Fähigkeit" geblieben, mich in allen Lebenslagen & -situationen unsichtbar zu machen, mich anzupassen, ohne mich einzumischen, ohne aufzufallen, aber auch ohne von meiner eigenen "Rolle" abzuweichen.

Diese fehlt mir manchmal sehr...

 Ich genieße es anders zu sein, als ich früher war, aufgeschlossener, selbstbewusster, in gewisser Weise unangepasster. Dass ich meinen Mund grad auch dann aufreis, wenn es gilt meine eigene Meinung auch dann kundzutun, wenn sienicht der Meinung der Masse entsricht.

Ich lebe sozusagen eher "mein" Leben, so wie ich bin als früher.... oder zumindest auf eine ganz andere Art und Weise!

Aber irgendwie scheinen die oben genannten Probleme damit einherzugehen. Dennoch werd ich mich bemühen, ein angenehmer Zeitgenosse zu sein / zu bleiben (außer die Situation verlangt gegenteiliges) und böse Angewohnheiten abzulegen=)

30.9.10 23:23

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen